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Sommercircus - Archiv - Presseumschau 2011

Pressespiegel / Presseumschau 2011 CELEBRATION

OPER FÜR DIE AUGEN - UND DAS HERZ
Segeberger Zeitung vom 13.August 2011 / Peter J.Strehmel
Circus Krone begeistert mit Spannung, Spaß, Dramatik und Gefühl
"Zirkus ist Oper für die Augen", sagt ein Sprichwort. So gesehen war, wer den Circus Krone in Bad Segeberg erlebt hat, gleichzeitig in Salzburg und Bayreuth. Denn so viel Spaß und Spannung, Dramatik und Gefühl in einer perfekten Vorstellung: Das dürfte es kaum ein zweites Mal in einem Zirkus geben. Die Krone steht nicht umsonst in vierfacher Ausführung über den Hauptmasten des größten transportablen Zirkuszeltes der Welt, das noch bis zum Sonntag auf der Rennkoppel steht.

Circus Krone bietet auch zum 100jährigen Jubiläum den klassischen, traditionellen Zirkus, wie ihn die meisten noch aus den Erzählungen von Eltern und Großeltern unter dem Stichwort "Menschen, Tiere, Sensationen" kennen. Es gibt die klassischen Zirkus-Tiere wie Elefanten, Löwen oder Pferde, die Artisten hoch über der Manege am Trapez und die Clowns, die die Besucher zum Lachen bringen. Das Sensationelle ist das kleine bißchen Andere und Neue, das die Krone-Celebration-Show so besonders macht.

Etwa, wenn Nashorn-Bulle TSAVO trotz seiner dreieinhalb Tonnen leichtfüssig neben Tierlehrer Martin Lacey jr. durch die Manege tänzelt oder wenn der Dompteur zum Schluß seiner Löwennummer, die zwischen Schmusekatzen-Zärtlichkeit und Raubtier-Aggression spielt, mit seinem weißen Löwen KING TONGA oben auf der Glitzerkugel steht. Modernes steuert die Truppe Chy Fu Dey aus China bei, die ihren Auftritt als Bungee-Künstler unter dem Zeltdach wie den Start eines Raumschiffes inszeniert und in ihren fluoreszierenden Kostümen wie fliegende Aliens wirkt. Außergewöhnliches zeigen Elena Drogaleva und ihre Gentlemen, wenn die vier Jongleure gleichzeitig ihre Keulen so rasant durch die Luft fliegen lassen, daß kaum mit den Augen zu verfolgen ist, wer nun wem etwas zuwirft.

Dazu kommt die perfekte Inszenierung, wenn ein Auftritt des Krone-Balletts Jana Mandanas Hohe Schule einleitet oder zierliche Tänzerinnen in exotischen Kostümen auf den Elefanten in die Manege einreiten. Schier ins Unfaßbare steigert sich die Spannung bei Crazy Wilson auf den Flügeln des Todesrades. Der Kolumbianer, der den Silbernen Clown auf dem Internationalen Zirkus-Festival in Monte Carlo gewonnen hat, versteht es, das Publikum zum Mitbangen zu bringen, wenn er in zehn Meter Höhe einen Salto auf dem sich schnell drehenden Rad schlägt. Es war mit seiner Nummer bei der Bad Segeberger-Premiere der krönende Abschluß - doch war er auch der Höhepunkt ? Da wird wohl jeder seine eigenen Favoriten finden.

Schon der Auftakt mit der Truppe Dalian aus China ist atemberaubend, wenn die Artisten in ihren Vogelkostümen Flugkunststücke zeigen und nur von einem dünnenn Tuch aufgefangen werden. Oder die beiden erst 13 und 21 Jahre alten Anastasini-Brothers aus den USA, die perfekt aufeinander eingespielt Salto auf Salto folgen lassen.

Nicht zu vergessen, die beiden Clowns Les Rossyann aus Frankreich: das klassische Gespann mit dem hochnäsigen Weißclown und dem anscheinend etwas dümmlichen Beppo, der mit seiner schlichten Bauernschläue am Ende aber meist die Nase vorn hat.

Clownerie, Akrobatik und Jonglage zeigen die Seelöwen, die vor ihrem Auftritt schon mit heiserem Bellen zu hören waren. Die vier männlichen Ohrenrobben CHICO, TINO, JOE und CHARLIE, vom Schweizer Roland Duss und seiner Frau Petra präsentiert, mußten sich den Applaus mit dem kleinen Terrier Max teilen, der sich offenbar für einen Seehund hielt, die Robben nachäffte und sie als Reittiere nutzte.

Applaus spendeten sich die Robben wie immer selbst - aber auch das Publikum stand am Ende der circensischen Show, die traditionell in einer großen Revue aller Mitwirkenden endete, von den Plätzen auf, um mit minutenlangem Beifall zu danken.

Dem Schriftsteller Ernest Hemingway wird der Spruch zugeschrieben: "Zirkus ist Träumen mit offenen Augen". Wer den Circus Krone erlebt hat, dem kamen die drei Stunden fast wie ein Augenblick vor, so schnell schien die Traum-Zeit vergangen zu sein.

Weitere Vorstellungen gibt es heute um 15.30 und 20.00 Uhr, sowie morgen um 14 und 18 Uhr. Der Krone-Zoo ist jeweils ab 10 Uhr geöffnet.



SPEKTAKULÄRER TRAUM MIT OFFENEN AUGEN
Husumer Nachrichten vom 8.August 2011
Zwischen tollkühner Action, vergnüglichen Clownerien und hinreißenden Tier-Dressuren
Circus Krone liefert Weltklasse-Show ab
Zum 100 Jahre alten Circus gehören 400 Menschen und 250 Tiere. Unter anderem das schwergewichtige Nashorn TSAVO, das am liebsten schubkarrenweise Ananas und Frischkäse frißt. Das Programm für das die "Besten der Besten" der internationalen Circuswelt engagiert wurde, ist ein Mix aus traditioneller Circuskunst und Revue. So präsentiert beispielsweise Junior-Chefin Jana Mandana die Hohe Kunst der Pferdedressur und fasziniert mit anmutiger Choreographie - da werden Elefanten zu Bollywood-Stars. Dompteur Martin Lacey jr. tauscht Zärtlichkeiten mit Löwen aus und simuliert Furcht einflößende Scheinangrife. Faszinierender Star der Maenge ist dabei der weiße Löwe KING TONGA. Für Nervenkitzel pur sorgt Crazy Wilson, der auf einem rotierenden Todesrad mit atemberaubender Geschwindigkeit Loopings und Salti schlägt. Elite-Artisten des Chinesischen Staatszirkus, Jongleure, freche Seelöwen, Tänzer, die Nachwuchs-Ikarier Fabio und Giuliano, sowie zwei "Maitre de Plaisier" sorgen für Hochspannung und Vergnügen auf Weltklasse-Niveau.



EIN TIERISCHES VERGNÜGEN
Pirmasenser Zeitung vom 20.Mai 2011 / Maximilian Zwick
Circus Krone gastiert mit neuer Show "Celebration" in Landau
Fliegende Menschen am Trapez, fauchende Löwen, gefühlvolle Elefanten, edle Pferde und preisgekrönte Artisten - Krone zeigt alles, was einen richtigen Zirkus ausmacht. Dem neuen Programm gelingt der Spagat zwischen Multimedia-Show und nostalgischem Zirkuszauber: Eine halbe Million Euro hat sich Direktorin Christel Sembach-Krone das aufwändige Spektakel kosten lassen. Die Inszenierung im Revue-Stil garantiert kurzweilige Unterhaltung für die ganze Familie. Wer hier auftritt, gehört zu den Besten seines Genres.

Das gilt für die brasilianische Trapez-Truppe "Flying Zuniga", die zu heißen Samba-Rhythmen die 5.000 Zuschauer im Zelt zum Toben bringt ebenso wie für Elena Drogaleva, die mit ihren drei Partnern bis zu 18 Keulen durch die Luft fliegen läßt. Die Herzen der weiblichen Besucher eroberndie Anastasini-Brothers mit ikarischen Spielen im Sturm. Bis zu 15 Salti in Folge dreht Fabio (13) im gleißenden Scheinwerferlicht, um wieder sicher auf den Füßen seines Bruders Giuliano (21) zu landen. Die US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln gelten als verheißungsvolle Nachwuchsartisten mit ehrgeizigem Ziel: Einem Auftritt beim Internationalen Circus-Festival von Monte Carlo.

Von dort ist Crazy Wilson mit einem silbernen Clown im Gepäck zurückgekehrt. Der Kolumbianer sorgt auf, über und unter dem rotierenden Riesenrad mit viel Adrenalin im Blut für Hochspannung pur. Einsamer Höhepunkt: Ein Salto Mortale in zehn Meter Höhe bei 120 Stundenkulometern. Unglaublich !

Von diesem Geschwindigkeitsrausch läßt sich "Tsavo" überhaupt nicht beeindrucken. Der 3.5 Tonnen schwere Nashornbulle stapft genüßlich durchs Sägemehl und läßt sich auch von Martin Lacey jr nicht hetzen. Der 33jährige Brite ist einer jeder Vertreter der Gattung Tierlehrer, der die innige Liebe zwischen Mensch und seinen vierbeinigen Partnern spürbar lebt. Der "König der Löwen", ausgezeichnet mit dem Silbernen und dem Goldenen Clown, stellt seine zwölf Schützlinge und den weißen Löwen KING TONGA in einer spannungsgeladenen Dressur vor, die Maßstäbe setzt.

Elefanten sind seit jeher die Wappentiere des Hauses Krone. James Puydebois präsenitert die Giganten des Dschungels und der Savanne höchst glamourös im Bollywood-Stil - inklusive Ballett und Showtreppe. Mit viel Einfühlungsvermögen und Charisma reitet Jana Mandana eine spanische Hohe Schule auf Lusitano-Hengst RAMSES. Später läßt die 32jährige Meisterschülerin von Christel Sembach-Krone pastellfarbene Cremellos paradieren - zu Tango Klängen und Melodien aus "Carmen".

Mit musikalischem Talent und Auftritten voller origineller Ideen überraschen "Les Rossyann", Clowns vom alten Schlag mit viel Charme und Eleganz. Laute Lacher sind nicht ihr Ding, das übernehmen diei vier kalifornischen Robben von Petra und Roland Duss. Die Seelöwen entpuppen sich als versierte Jongleure und lieben freche Streiche.

Bevor sich die 54 Mitwirkenden aus 14 Nationen zu Michael Jacksons "Black & White" nach gut drei Stunden verabschieden, zeigt die Truppe Chy Fu Dey ein rasantes Bungee-Abenteuer im UV-Licht, das in neonbunter Videoclip-Ästhetik seinesgleichen sucht.



ARTISTEN AUF FÜSSEN UND PFOTEN
Stuttgarter Zeitung vom 23.Mai 2011 / Klaus Wagner
CELEBRATION - heißt das neue Programm des Circus Krone.
Eine glanzvolle Zirkusshow mit dem Krone-typischen Schwerpunkt: TIERE
Pferde, Raubtiere, Exoten, Elefanten - sie gehören zum klassischen Zirkus dazu, will er sich nicht den Tierschützern ergeben und zur Artistenshow im Zelt verkümmern. Und Tiere gehören zum Circus Krone dazu, seit es ihn gibt. Deshalb ist rund die Hälfte der neuen Dreistundenshow den Stars auf vier Pfoten gewidmet - die im Unternehmen von Christel Sembach-Krone als Partner und Freunde behandelt werden. Die Zuschauer sehen ihnen an, daß sie sich wohlfühlen. Auch die Artisten bekommen viel Platz. So springen sechs Chinesen von der Zirkuskuppel aus Bungee, synchron im UV-Licht.

Bis dahin vergehen drei Stunden wie im Flug. Showeffekte hat man nicht überstrapaziert und die Ansagen auf das Notwendigste reduziert. Das Zirkusballett und seine modernen Show-Elemente gehören zu einer Krone-Inszenierung wie das traditionelle Motto "Eure Gunst - Unser Streben". All dies sind Beispiele dafür, wie die Prinzipalin in schwierigen Zeiten die Zuschauer davon überzeugen will, daß Zirkus besser ist als die x-te Doofshow in der Glotze.

Denn wo liegt der Manegenstaub in der Luft, wo kann man menschliche und tierische Leistungen noch hautnaher erleben als im Zirkuszelt ? Wo bildet der optische Eindruck, die Musik, der Geruch und das Drumherum eine solche Einheit ? Beispiel Elefantennummer: Mächtige Kolosse ziehen ihre Kreise. Dies ist ebenso beeindruckend wie die Präsentation von 12 Schimmeln in immer neuen Formationen - jahrelange Geduld und einfühlsames Verhalten der Tierlehrer gegenüber den Vierbeinern steckt in solchen Nummern. Doch nicht nur die Masse macht's: Ein Pferd mit seiner Reiterin Jana Mandana, der Tochter des Hauses. Hohe Schule zu Tangorhythmen, Tänzer dabei - eine wunderbare Einheit.

Oder im zweiten Teil die vier Selöwen und ihre Trainer Petra und Roland Duss: Geschickt angewandte Psychologie, ständige Belohungen und die natürlichen Fähigkeiten der Tiere ergeben eine gelungene Melange aus Tierpräsentation, Komik und Show. Für Fisch tun Chico & Co.alles - nicht nur balancieren. Etwas Besonderes ist auch die Raubtiernummer von Martin Lacey jr.: Sind seine Löwen nun gefährliche Bestien oder große Schmusekatzen ? Will der Tierlehren deren Gefährlichkeit mit Scheinangriffen demonstrieren, bei denen auch mal ein Stock zu Bruch geht oder will er das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Raubtier zeigen ? Lacey will beides und das macht den Reiz dieser Nummer aus.

Auch die Artistik kommt spektakulär daher - von Riesensprüngen der Truppe Dalian mit der doppelten russischen Schaukel bis zur Bungee-Nummer und dem Todesrad. Dazwischen die Meister der fliegenden Keulen und zwei junge Ikarier, die sich mit den Füßen durch die Luft wirbeln und einen Truppe fliegender Menschen aus Südamerika. Nicht umsonst kommt dabei die Erinnerung auf an die "Flying Dorias" aus der 40 Jahre alten Zirkusserie "Salto Mortale".

Clownerie ? Die ist mit dem Duo Rossyann feinfühlig und schön vertreten. Die beiden Franzosen sind wunderbare Musical-Clowns und spielen das alte Spiel des rechthaberischen Weißclowns mit seinem August. Eine Replik an alte Zirkuszeiten. Das Festhalten an Traditionen hat etwas für sich. "Celebration" - ist mehr als eine Feier. Es ist ein Fest für den Zirkus !



FASZINIEREND - DIE MAGIE DER MANEGE
Lübecker Nachrichten vom 12.August 2011
Umjubelte Premiere des Circus Krone auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg
Beim Auftritt von Crazy Wilson auf dem Todesrad stockt den Zuschauer der Atem: "Da mag man ja gar nicht hingucken", entfährt es einer älteren Dame in der ersten Reihe des Circus Krone, als das bunt beleuchtete Stahlrad immer schneller an ihr vorbeirauscht, während der Artist darauf scheinbar lebensmüde Seil springt und doch heil wieder auf festem Boden ankommt. Diei Nummer ist zu Recht die letzte vor dem Finale. Die Zuschauer applaudieren vor Begeisterung, trampeln mit den Füßen.

Zuvor präsentierte der Circus Krone gestern eine abwechslungsreiche Premieren-Show aus klassischen Zirkuselementen, wie Pferdedressur und Clownerie, immer gern gesehen, die einfach nicht fehlen dürfen, und modernen Nummern, wie die Artistik der Truppe Dalian auf der Duplex-Schaukel. Wie von einem Katapult werden die Artisten von den beiden Schaukeln in die Luft geschleudert und landen nach Salti und Pirouetten in einem überdimensionalen, schräg gespannten Tuch und rutschten lässig zu Boden. Der Letzte fliegt gar durch einen brennenden Reifen.

Deutlich ruhiger ging es bei der Elefantennummer im Bollywood-Stil zu. Von der Tochter der Dressur-Meisterin Christel Sembach-Krone - Jana Mandana - dirigiert, stolzierten die prächtigen Tiere mit opulentem Kopfschmuck durch die Manege, stellen sich auf die Hinterbeine, auf den Rüssel und setzen die Reiterinnen in ihren orientalischen Gewändern in Szene.

Begeisterten Applaus gab es auch bei den Cremellos, einer neuen cremefarbenen Pferderasse mit blauen Augen, die erstmals in dieser Saison bei Krone in der Manege stehen. Und auch der Faszination der Löwen konnten sich die Zuschauer nicht entziehen, die Dompteur Martin Lacey junior an Käfigwänden entlang und übereinander springen ließ.

Die Jonglagekünste von Mensch und Tier beeindruckten Annette Weiß, die schon als Kind den Krone-Zirkus besucht hatte. Damals in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld. Nun kam sie extra aus Lauenburg nach Bad Segeberg, um mit ihrer Tochter Stine das Erlebnis zu teilen. Sie wurden nicht enttäuscht. Mit einem Dutzend Keulen hantierten Elena Drogaleva und ihre Gentlemen und nicht einmal ließen sie ein Gerät fallen, egal ob sie sich die Keulen im Dreieck, überkreuz, übereinanderhinweg oder von Podest zu Podest zuwarfen. Fast genauso talentiert stellten sich die Seelöwen mit ihren Bällen an. Doch die Tiere waren eindeutig lustiger, wie sie sich über den Boden wälzten und dabei den Ball nicht von der Nasenspitze fallen ließen. Das Urteil von Anette Weiß: Die Seehunde waren echt klasse".



LACHEN, TRÄUMEN, STAUNEN
Rendsburger Tagespost vom 22.August 2011 / Joachim Hobke
54 Artisten und viele Tiere nehmen das Publikation bei Krones Celebration-Show
mit auf eine unvergeßliche Weltreise
3,5 Tonnen haben so ihren eigenen Willen. TSAVO ist nicht nur dickhäutig, sondern auch dickköpfig. Der Nashornbulle weigerte sich, die Manege zu betreten und wählte den Rückwärtsgang. Lampenfieber ? "Nein", schmunzelt Dr.Susanne Matzenau vom Pressebüro Circus Krone. "Wohl eher Starallüren. Wenn TSAVO nicht will, dann will er nicht."

Und so fehlte das Schwergewicht bei der Premierenvorstellung auf dem Willy-Brandt-Platz. Das Publikum kann es verschmerzen, es gibt ja noch so viele andere Attraktionen. KING TONGA etwa, den weißen Löwen. Oder CHICO, TINO, JOE und CHARLIE. Die vier kalifornischen Ohrenrobben jonglieren wie Rastelli und tanzen wie Fred Astaire. Und dann sind da ja auch noch die Elefanten. Im Gegensatz zu TSAVO genießen sie das Rampenlicht, legen sich auf Kommando hin oder machen eine Elefanten-Polonaise.

Es sind aber nicht nur die Tierdressuren, die das Publikum verzaubern. Die Clowns Yann und Hector Rossi ziehen Groß und Klein ebenso in ihren Bann wie die "Flying Zuniga" am Trapez oder die Tempojongleure "Elena Drogaleva & Her Gentlemen". Star des Nachmittags ist zweifellos Crazy Wilson. Wilson Dominguez trägt seinen Künstlernamen zu Recht. Man muß wirklich verrückt sein, um auf einem "Todesrad" halsbrecherische Stunts zu absolvieren. Als einziger Artist der Welt dreht er auf der Außenseite des rotierenden Rades einen Salto Mortale - bei 120 Stundenkilometern in 10 Meter Höhe. Das Publikum dankt es ihm mit tosendem Applaus.

"Das war am besten von allen", sagt die achtjährige Jana aus Bokel. "Das war Wahnsinn", kommentiert Thorsten Muhl aus Hohen des Auftritt des Kolumbianers. "Da mußte man ja Angst haben, daß er herunterfällt". Doch Dominguez bliebt unverletzt. Er wurde nicht umsonst mit dem Silbernen Clown auf dem Internationalen Circus-Festival von Monte Carlo ausgezeichnet.

Nur das Beste ist für den Circus Krone gut genug. "Celebration" heißt das dreistündige Programm, das zum Lachen, Träumen und Staunen animiert. "Wir wollen mit dem Publikum feiern und es auf eine unvergeßliche Reise um die Welt mitnehmen", erklärt Matzenau. Das gelingt den 54 Artisten aus 14 Nationen widerspruchslos. "Das was klasse. Genauso habe ich mir Zirkus vorgestellt", sagt Finn (7) aus Rendsburg. Sein erster Besuch soll nicht der letzte bleiben. "Am liebsten würde ich mir alles nochmal anschauen".

Auch Nele (10) aus Nortorf tritt zufrieden den Heimweg an. "Das war einfach nur toll. Und daß das Nashorn nicht aufgetreten ist, hat mich gar nicht gestört". Soll TSAVO doch seine Starallüren haben.



SCHEINANGRIFFE UND SPRÜNGE IN DER MANEGE
Kieler Nachrichten vom 22.August 2011 / Wolfgang Mahnkopf
Reise um die Welt im Circus
Glanzvolle Premiere des Zirkus Krone. Die Besucher erlebten am Sonnabend-Nachmittag mit dem Programm "Celebration - 100 Jahre Circus Krone" ein dreistündiges Manegen-Spektakel zum Lachen, Träumen und Staunen mit Nervenkitzel pur. 54 Aristen aus 14 Nationen boten packende, atemberaubende Szenen, besinnliche Momente und heitere Augenblicke unter dem Motto "Eine unvergeßliche Reise um die Welt".

Zum ersten Mal nach fünf Jahren gastiert der Jubilar wieder in Rendsburg. Der größte Circus Europas bot ein Feuerwerk aus klassischer Zirkuskunst und moderner Show. Ein turbulentes Opening mit farbenprächtig gestyltem Ensemble stimmte das Publikum auf ein großartiges Manegen-Schauspiel ein.

Und dann ging es Schlag auf Schlag. Jana Mandana präsentierte mit leichter Hand Harmonie zwischen Mensch und Tier: Kraft und Eleganz vereinten 20 edle Hengste, pastellfarbene Cremellos, in der Freiheitsdressur. Bis zu sieben Tonnen schwere Elefanten tänzelten unter der Regie von James Puydebois durch das Manegenrund.

Ins Land des Lächelns entführten Les Rossyann, ein edler Weißclown und ein dummer August die Zuschauer. Porzellanteller flogen durch die Luft. Doch sie zerbrachen zur Überraschung von August erst, als der Weißclown es wollte.

"Wir teilen unser Leben mit den Tieren". Zwischen den andressierten Scheinangriffen und Sprüngen seiner Löwengruppe fand Martin Lacey jr. Zeit, über Leben, Arbeit und Pflege mit den Raubtieren zu erzählen. Der Austausch von Zärtlichkeiten mit dem viereinhalbjährigen Löwen JUNIOR wurde getoppt durch die Begegnung mit dem einzigen weißen Löwen KING TONGA in einem Zirkus.

Bildgewaltig, futuristisch und bombastisch schwang sich die Truppe Chy Fu Dey im UV-Licht unter die Zirkuskuppel. Sie gehören zur Elite des chinesischen Staatszirkus und geben im Zirkus Krone ein Gastspiel. Zum Schluß war dem Publikum Nervenkitzel sicher. Ohne Sicherung joggte Crazy Wilson auf einem zwölf Meter hohen, rotierenden Todesrad, drehte Loopings und sprang Salti.

Als alle Mitwirkenden zum farbenprächtigen Finale antraten, schlug ihnen stehender Beifall entgegen. Fasziniert vom Zirkus-Spektakel war auch Annika Bless aus Felde, die mit ihren Kindern Svea und Lennart erstmals einen Zirkus besuchte. "Das hier ist super", sagte Svea, die sich von den mächtigen Elefanten am meisten beeindruckt zeigte.

Circus Krone-Gastspiele in Rendsburg, Willy-Brandt-Platz bis 23.August, in Neumünster
Jugendspielplatz (25.-28.August), in Kiel Wilhelmplatz (30.August bis 6.September).
Karten: 01805 / 247 287 (14 ct/min aus dem Festnetz der Telekom, Mobilfunk abweichend).
www.circus-krone.de



EINE WILDE AUFREGENDE MISCHUNG
HNA vom 24.Juni 2011
Circus Krone präsentiert beeindruckende Jubiläums-Show
Mitten durch das Circuszelt fliegt ein Mensch im Drachenkostüm, landet in einem riesigen weißen Tuch, das ihn sanft auf den Boden zurückführt. Von kleinen Schaukeln aus durch die Luft katapultiert, präsentiert die chinesische Truppe Dalian waghalsige Akrobatik im Circus Krone auf dem Göttinger Schützenplatz.

Eine Mischung aus Nostalgie und Moderne, dramatischen Kunststücken und Tierdressuren prägte die Abendpremiere des Jubiläums-Programmes "Die Krone-Celebration 2011". Neben den betont wild dargestellten Exoten wie Löwen, Zebras und Elefanten stachen vor allem die Akrobaten durch eine aufregende Mischung hervor.

Unter der Zirkuskuppel an Trapez und Bungeeseil und auf einem zehn Meter hohen Riesenrad zeigten die hervorragenden Künstler ihr Können. Eine lässige Jongliershow im Marlene-Dietrich-Stil wechselte mit halsbrecherischen Stunts. Die Anastasini-Brothers, 13 und 21 Jahre alt, überzeugten das Publikum mit ihren ikarischen Spielen: Mehrfache Salti, Pirouetten und Drehungen auf engstem Raum meisterten die jungen Männer perfekt.

Dramaturgisch abwechslungsreich gestaltet, untermalte das 14-köpfige Krone-Ballett die Show mit modernen und folkloristischen Choreographien. Das französische Clown-Duo "Les Rossyann" sorgte mit musikalischen Kuriositäten wie einer Opernmelodie - auf einem Art Blasebalg gespielt - für Lacher. Die beiden aus einer Clown-Dynastie stammenden Komiker, die über 20 Instrumente beherrschen, gewannenn das Publikum durch ihre charmanten Einlagen. Eine beeindruckende Show !



WENN ALLE ELEFANTEN TANZEN
Hersfelder Zeitung vom 17.Juni 2011
Circus Krone: Gelungene Premiere in Bad Hersfeld
Gedämpftes Licht glimmt unter der Zirkuskuppel. Dann ein Tusch. Mucksmäuschenstill ist es im ausverkauften Circuszelt. Das Publikum taucht ein für drei Stunden in eine Traumwelt aus klassischer Circuskunst und moderner Unterhaltungsshow. "Wir wollen unseren Gästen ein Fest für alle Sinne bieten", lautet die Intention des neuen Programmes.

Eine Reise um die Welt. In Indien entführen riesige und bunt geschmückte Elefanten in eine orientalitsche Phantasiewelt à la Bollywood. Als Martin Lacey jr. die dressierten Scheinangriffe seiner Löwen präsentierte, konnte sich das Publikum kaum noch auf den Stühlen halten. Über den Löwendamen thronte Haremshalter KASANGA. Gelassen ließ er seinen animalischen Blick duch die Manege streifen. Gekrönt wurde die Raubtiernummer vom weißen Löwen King Tonga. Der König der Tiere saß auf einer drehenden Glitzerkugel und präsentierte sich, wie es sich für einen stattlichen Löwen gehört. Am Ende minutenlanger tosender Applaus und Jubel.

Empfehlenswert für alle Liebhaber spektakulärer Artistik, Clownerie und Tierdressur.



FAST SCHON EIN STÜCK ZU PERFEKT
Stomarner Tageblatt vom 6.August 2011
Circus Krone gastiert auf seiner Celebration-Tour in Bad Segeberg und Lübeck
Circus Krone - der Name ist Legende. Wer kennt ihn nicht ? Circus Krone, das ist im wahrsten Sinne des Wortes einer der ganz großen: Mit 400 Menschen und 250 Tieren sind rund 330 Wohn-, Pack-und Gerätewagen auf Tournee. Unter der 18 m hohen Circuskuppel finden 5.000 Besucher Platz.

Von Donnerstag bis Sonntag, 11.-14.August, gastiert Europas größte rollende Circusstadt auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg. Von 8.bis 13.September schlagen die Artisten dann ihre Zelte in Lübeck auf (Volksfestplatz a.d.Travemünder Allee).

"Celebration" heißt das neue Programm, mit dem Circus Krone durch die Republik tourt. "Eine unvergeßliche Reise um die Welt", ist das dreistündige Spektakel überschrieben. Da wird wirklich für jeden Geschmack etwas geboten: Pferde, Elefanten und Kamele zeigen in der Manege ihre Kunststücke unter der Leitung von Junior-Chefin Jana Mandana, der Tochter von Circus-Prinzipalin Christel Sembach-Krone.

Die Clowns "Les Rossyann" treiben zwischen den Nummern überall im Zelt musikalischen Schabernack. Die Artisten der Truppe Dalian vom Chinesischen Staatscircus präsentieren waghalsige Sprünge von der sogenannten Duplex-Schaukel, ihre Landsleute "Chy Fu Dey" sind ein artistisch-optisches Highlight. In neonfarbenen Kostümen "tanzen" sie an Gummiseilen scheinbar schwerelos in luftiger Höhe unter der Kuppel. "Flying Zuniga" aus Südamerika fliegen von Trapez zu Trapez und Crazy Wilson läßt den Atem der Zuschauer stocken, wenn er hoch über ihnen sein Todesrad balanciert und dort sogar Salti wagt.

Für seine Raubtiernummer hat Martin Lacey jr. diverse internationale Preise bekommen unter anderem beim berühmten Circus-Festival von Monte Carlo. Der Brite nimmt es gleich mit 12 Löwen in der Manege auf. Er präsentierte den einzigartigen weißen Löwen KING TONGA und - nicht zu vergessen - den tonnenschweren Nashornbullen TSAVO.

Ganz anders der Auftritt von Petra und Roland Duss. Mit ihrer lustigen Seelöwen-Nummer sorgen sie für jede Menge Lacher. Das zwölfköpfige Ballett wirbelt als verbindendes Element zwischen den Auftritten der Aristen über die Bühne oder durch die Manege.

"Celebration" ist eine perfekte Show - choreographiert und durchgestylt,
mal poetisch, mal modern,mal traditionell.
Fast schon zu perfekt, um wahr zu sein.


Das war kleiner Auszug der Zeitungsberichte über die neue Show "CELEBRATION" von Circus Krone.

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